Sonstiges

Bauwerk – Baukonstruktion

Baugrubenherstellung - Erdarbeiten
Die Erdarbeiten umfassen den Aushub der Baugrube, der Fundamente und Rohrgräben sowie das fachgerechte Wiederverfüllen und Verdichten der Arbeitsräume einschl. Grobplanie.

Flachgründungen
Die Gründungen erfolgen als Frostschürzen, Streifen- und Einzelfundamente in Beton und Stahlbeton mit Fundamenterder nach den statischen Erfordernissen des Tragwerkplaners.

Unterböden und Bodenplatten
Die Bodenplatte wird in Stahlbeton nach den statischen Erfordernissen des Tragwerkplaners ausgeführt und nach Angaben des Baugrundgutachters gedichtet.
Unter der Bodenplatte werden PE-Folien als Trennlagen, Sauberkeitsschicht und Kiesschicht eingebaut.
Im Bereich der Stellplätze und Fahrspuren in der Tiefgarage wird Betonpflaster einschl. des entsprechenden Unterbaues verlegt. In diesen Bereichen entfällt die Stahlbetonbodenplatte. Die Parkplätze werden dauerhaft gekennzeichnet und können dadurch den Wohneinheiten zugeordnet werden.

Bauwerksabdichtungen
Alle erdberührenden Kelleraußenwände erhalten eine vertikale Abdichtung nach DIN 18195 einschl. erforderlicher, wasserdichter Perimeterdämmung nach Vorgabe des Fachplaners. Die Dichtungsmaßnahmen werden durch Baugrundgutachter festgelegt.

Außenwände

Tragende Außenwände
Die Außenwände der Kellergeschosse einschl. der Tiefgarage bestehen aus Stahlbeton und werden nach Angaben des Tragwerksplaners als geschalte Ortbetonwände hergestellt.
Die Außenwände ab Erdgeschoss werden aus Kalksandstein-Mauerwerk nach den Angaben des Tragwerkplaners sowie des Schallschutzgutachters hergestellt. Alle erforderlichen Öffnungen werden entsprechend der Planung angelegt. Die Brüstungen der Terrassen in den Staffelgeschossen werden ebenfalls aus Kalksandstein hergestellt.

Außenstützen, Pfeiler
An den Fassaden werden Stahlbetonstützen in quadratischer Ausführung als Tragkonstruktionen von Vordächern, Balkonen und Dachpergolen eingebaut. Die Dimensionierung der Stützen erfolgt nach den Vorgaben des Tragwerkplaners.

Außenfenster, Außentüren
Sämtliche Fenster und Fenstertüren werden als Holzfenster mit einer hochwertigen Wärmeschutzverglasung ausgeführt. Die Farbtonangaben erfolgen nach einem Gesamtfarbkonzept des Architekten und werden in Dickschichtlasur aufgebracht. Der U-Wert des Fensters beträgt für die Gesamtkonstruktion 1,2 W/m² K.
Sämtliche Beschläge sind Einhand-Dreh-Kipp-Beschläge in verdeckter Ausführung. Alle Fensteranschlüsse entsprechen den Richtlinien der EnEV, neueste Ausgabe, sowie der RAL- und CE-Richtlinie.

Fenstergriff: Fenstergriff Oberfläche AluGrau oder Aluminium naturfarbig, FSB 1144, Design Jasper Morrison

Die Innenfensterbänke werden in Naturstein, 3 cm stark, passend zum Gesamtfarb- und Materialkonzept durch den Architekten ausgewählt. Außenfensterbänke werden in Aluminium eloxiert ausgeführt, Farbe nach Wahl des Architekten.
Die Hauseingangstüren von PH 2 und PH 3 sowie die Entrée-Tür im PH 1 bestehen aus Holz, ggf. mit Glasanteil aus Sicherheitsglas, und sind auf die Gesamtgestaltung der Fassade abgestimmt.
Die Eingangstüren mit 5-fach-Verriegelung erhalten einen elektrischen Türöffner, einen Obentürschließer, Profilzylinderschloss und Edelstahlschutzbeschlag.

Türdrücker: Schutzbeschlag FSB 7383 in Edelstahl, vorbereitet für Profilzylinderschloss

Die äußere Zugangstür zum Entreè am PH 1 wird als schmiedeisernes Tor, im Farbton Anthrazit ausgeführt.
Die Gartentüren an PH 2 und PH 3 sowie Pfortentüren in den Gärten mit Sondernutzungsrechten werden in ihrer Gestaltung der Umzäunung nach Wahl des Architekten/Landschaftsarchitekten angepasst sein.

Außenwandbekleidungen – Putze, Anstriche
Sämtliche Außenwände einschl. Staffelgeschoss erhalten, entsprechend den Ausführungen im Wärmeschutznachweis, ein Wärmedämmverbundsystem aus mineralischen Faserdämmstoffen mit oberseitigen mineralischem Putz. Der Oberputz wird als Glattputz ausgeführt, die Körnung beträgt < 1,5 mm.
Das Wärmedämmverbundsystem hat eine Gesamtstärke, entsprechend den Vorgaben der EnEV-Berechnung. Die Putzfarben werden nach einem Gesamtfarbkonzept des Architekten festgelegt; alle 3 Häuser werden mit Bossen, Spiegeln und Eckquaderungen, entsprechend dem Planeintrag, gestaltet.

Sonnenschutz
Die Fenster des PH 1 erhalten im Erdgeschoss und 4. Obergeschoss, am PH 2 und PH 3 im Erdgeschoss, Klappläden aus Holz und bieten somit eine erhöhte Sicherheit.
Alle Fenster erhalten Rollladenkästen in die Fassade integriert. Es kommen elektrisch bedienbare Rollläden mit Kunststofflamellen zur Ausführung; Farbe nach dem Gesamtfarbkonzept des Architekten.

Innenwände

Tragende Innenwände
Die Wände des Aufzugsschachtes bestehen aus Stahlbeton und sind nach den Angaben des Tragwerkplaners und Schallschutzgutachters dimensioniert.
Tragende bzw. aussteifende Wände aus Mauerwerk werden ebenfalls nach den Vorgaben des Tragwerkplaners und Schallschutzgutachters ausgeführt.
Mauerwerksöffnungen sind mit Stürzen zu überdecken.

Nicht tragende Innenwände
In den Wohngeschossen werden die nichttragenden Innenwände sowohl aus massiven Mauersteinen als auch aus Gipsplansteinen hergestellt. Wände im Kellergeschoss werden als Kalksandstein-Mauerwerk ausgeführt. Das Mauerwerk kann als Sichtmauerwerk ausgeführt werden.
Wohnungstrennwände werden als Trennwände entsprechend den Vorschriften des Brand-, Schall- und Wärmeschutzes ausgeführt. Je nach Erfordernis werden Trockenbaukonstruktionen zur Verkofferung von Leitungen und Sanitäreinbauelementen vorgesehen. Die Verkofferungshöhen, Ausbildung von Absätzen, Brüstungen und Nischen erfolgen nach Planeintrag des Innenarchitekten.

Wohnungseingangstüren/Innentüren
Die Wohnungseingangstüren werden als Holztürblätter mit Holzumfassungszargen und umlaufender Dichtung, 3-fach-Verriegelung, absenkbarer Bodendichtung, und Spion, unter Beachtung des Schallschutzes nach DIN 4109 und Klimaklasse II, ausgeführt. Die Türen erhalten ein Profilzylinderschloss und einen Edelstahlschutzbeschlag. Die Türhöhen betragen bei Wohnungszugangstüren prinzipiell 2,26 m; die Türbreite prinzipiell 1,01 m.
Zur Ausführung kommt ein profiliertes Türblatt in Weißlack von Innen, im Treppenhausbereich wird die Profilierung und Farbgebung nach dem Treppenhausfarbkonzept des Architekten festgelegt. Die Tür erhält eine passende Umfassungszarge.
Türdrücker außen: Schutzbeschlag FSB 7383 in Edelstahl, vorgerichtet für Profilzylinderschloss

Türdrücker innen: Drückergarnitur mit Langschild oder Rosette, Oberfläche AluGrau oder Aluminium naturfarbig, FSB 1144, Design Jasper Morrison
 
Die Innentüren innerhalb der Wohneinheiten werden gemäß Planeintrag als ein- oder zweiflüglige Türen mit Röhrenspantürblättern und Holzumfassungszargen, Buntbartschloss und Leichtmetallbeschlag ausgeführt. Die Türhöhen betragen prinzipiell 2,26 m; die Türbreiten variieren je nach Planeintrag und Nutzung der Räume.
Zur Ausführung kommt ein profiliertes Türblatt in Weißlack mit passender Umfassungszarge. Die Wohnzimmertüren erhalten einen Glasausschnitt mit 6-er-Sprossenteilung passend zur Profilierung der allgemeinen Innentüren.

Türdrücker Zimmertür: Drückergarnitur mit Langschild oder Rosette, Oberfläche AluGrau oder Aluminium naturfarbig, FSB 1144, Design Jasper Morrison

Türdrücker Badtür: Bad-Garnitur mit Langschild oder Rosetteund Frei-Besetzt-Anzeige, Oberfläche AluGrau oder Aluminium naturfarbig, FSB 1144, Design Jasper Morrison

Türen von innen liegenden Sanitärräumen erhalten, je nach Erfordernis, zur Belüftung im unteren Türbereich einen Türunterschnitt. Die Fenstertüren zu den Balkonen können je nach Planeintrag und Wohnungstyp als Falttür oder Drehkipptür ausgeführt werden. Diese richten sich in ihrer Gestaltung und Farbe nach den Vorgaben der Fenster.
Je nach Erfordernis werden Innentüren mit Brandschutzanforderung entsprechend den Vorgaben im Brandschutzkonzept ausgeführt. Alle Oberflächen von Stahltüren sind endbehandelt. Farbe entsprechend Farbkonzept des Architekten. Zur Ausführung kommen Stahltüren des Fabrikates Hörmann oder gleichwertig.

Die Ausführung der Funktionstüren in den gemeinschaftlichen Bereichen des Kellergeschosses erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften.
Die Kellerräume erhalten Trennwände aus Metallgittern. Die Türen zu den Kellerräumen bestehen ebenfalls aus Metallgittern wie die Wände; diese sind für ein Schließsystem vorbereitet.
Das Haus erhält eine Schließanlage. Zu jeder Wohnung gehören 5 Schlüssel. Die Schlüssel schließen gleichzeitig die Wohnung, die Haustür, die Wohnungskeller sowie sonstige Räume im Keller je nach Schließplan.

Innenwandbekleidungen – Fliesenarbeiten, Malerarbeiten
Alle massiven Wandflächen in den Wohnungen und im Treppenhaus erhalten einen einlagigen Gipsputz, die Trockenbauwände werden in Oberflächengüte Q3 gespachtelt. Alle Wände werden mit Anstrichen, weiß oder leicht getönt, versehen; Farbe nach Gesamtfarbkonzept des Architekten.
Die Kellerwände aus Kalksandstein werden nicht verputzt sondern werden entsprechend sauber verfugt und mit einem hellen Anstrich versehen. Werden Wandflächen im Keller verputzt, so werden diese in Kalkzementputz ausgeführt.
Die Sanitärbereiche in den Wohnungen (Bad, Dusche, WC) werden nach den drei Gestaltungsvarianten des Innenarchitekten gefliest/verkleidet. Die Verkleidungshöhen richten sich dabei nach dem Planeintrag. Folgende Kompositionen stehen zur Auswahl:

Komposition Modern
Wandgestaltung und Wandverkleidung nach Vorgaben des Innenarchitekten und Planeintrag, teilweise mit Fliesen Fabrikat Villeroy & Boch, Serie Paper Mood creme geriffelt belegt. Die restlichen Wandflächen werden in cremeweiß oder grau getönt gestrichen.

Komposition Elegant
Wandgestaltung und Wandverkleidung nach Vorgaben des Innenarchitekten und Planeintrag, teilweise mit Fliesen Fabrikat Villeroy & Boch, Serie New Tradition belegt. Die restlichen Wandflächen werden in weiß gestrichen.

Komposition Mediterran
Wandgestaltung und Wandverkleidung nach Vorgaben des Innenarchitekten und Planeintrag, teilweise mit Fliesen Fabrikat T. Trading, Serie Pascal beige sowie kleinformatigen Fliesen Fabrikat JASBA, Serie Clamour belegt. Die restlichen Wandflächen werden in cremweiß/beige gestrichen. Teilweise werden Wandflächen mit Spiegelflächen nach Planeintrag versehen.

Die Küchen und Kochbereiche erhalten jeweils im Bereich der Küchenzeile auf Wunsch des Käufers und seiner Küchenplanung, einen individuellen Spritzschutz bestehend aus Fliesenspiegel, Holz-, Glas- oder Schichtstoffplatte.
Die maximale Größe der Verkleidung wird auf 4 m² festgelegt.
Bei Nichtinanspruchnahme dieser Küchenzeilenverkleidung erfolgt kein Wertausgleich.

Decken

Tragkonstruktion Decken/Treppen
Alle Geschossdecken im Gebäude werden aus Stahlbeton als Filigranplattendecken oder als Ortbetondecken, nach statischen Erfordernissen des Tragwerkplaners, ausgeführt. Die Decken entsprechen der Feuerwiderstandklasse F90.
Überzüge- und Unterzüge aus Stahlbeton werden nach statischen Erfordernissen vorgesehen.
Die Geschosstreppen im Treppenhaus werden aus Stahlbetonfertigteilen hergestellt und an den Podesten schalldämmend gelagert.
Treppen innerhalb von Wohneinheiten werden als Wangentreppen in Stahlkonstruktionen mit Holzstufen ausgeführt. Seitliche Geländer sind passend zu den Treppen aus Stahl in schlichter Ausführung herzustellen. Die Holzstufen werden passend zu den angrenzenden und bemusterten Parkettbelägen in Eiche ausgeführt.

Deckenbekleidungen – Malerarbeiten
Sämtliche Räume ohne Unterhangdecken (siehe Punkt Raumhöhen) erhalten einen umlaufenden einfach profilierten Deckenstuck.
Innerhalb der Wohnungen werden in Teilbereichen, wie z. B. Gäste-WC, Abstellraum und kleine Flure, je nach Erfordernis in Abstimmung mit der haustechnischen
Planung, Unterhang-decken bzw. Deckenbekleidungen, nach Planeintrag, vorgesehen. Die Raumhöhe verringert sich in diesen Bereichen auf minimal 2,50 m. Diese Räume erhalten keinen Deckenstuck.
Die Unterhangdecken bestehen aus einer Metallunterkonstruk-
tion, einer Gipskartonbeplankung und einer Mineralwolleauflage zur Schalldämpfung. Die
Deckenflächen aus Stahlbeton erhalten eine glatte Spachtelung mit Anstrich.
Alle Deckenflächen in Wohnungen werden mit einem Dispersions-anstrich, in Anlehnung an die Wandflächen, ebenfalls weiß bis leicht getönt, versehen.
Decken und Treppenuntersichten im Treppenhaus erhalten einen Farbanstrich passend zu den Wandflächen.
Die Decken im Keller erhalten helle Anstriche.

Geländer

Geländer an Treppen, Balkonen und Terrassen
Die Innentreppen im Treppenhaus erhalten ein seitliches Geländer, bestehend aus einer anthrazit lackierten Metallprofilkonstruktion mit vertikalen Flachstählen und aufgesetztem Handlauf aus Holz oder Stahl nach Vorgabe Architekt.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Treppe wird zusätzlich ein Handlauf aus Holz oder Edelstahl, passend zum Treppenhausgeländer angebracht.
Die Brüstungen der Balkone erhalten Außengeländer. Diese bestehen aus einer feuerverzinkten Stahlrahmenkonstruktion mit vertikalen Flachstählen. Die Geländer sind mit einer anthrazitfarbenen Schlussbeschichtung versehen.

Dächer

Dachkonstruktionen
Die Dächer werden als zimmermannsmäßige Holzkonstruktionen ausgeführt. Die Dimensionierung erfolgt nach statischen Erfordernissen des Tragwerkplaners.

Dachbeläge
Die Dacheindeckungen erfolgen in Kunstschiefer, Fabr. ETERNIT oder gleichw. (Kunstschiefer ist weniger bruchanfällig als Naturschiefer), entsprechend den Dachdeckerrichtlinien und einer Wärmedämmschicht mit Dampfsperre gemäß Wärmeschutznachweis. Auf den Dachkonstruktionen werden je nach Erfordernis regensichere Unterdächer errichtet. Es werden ausreichend Entwässerungspunkte geplant. Die Regenrinnen, Fallrohre, Abdeckungen und Verkleidungen werden aus Titanzinkblech hergestellt. Die Standrohre erhalten jeweils eine Reinigungsöffnung.

Briefkastenanlage

Für das PH 1 wird eine Briefkastenanlage des Fabrikates Renz oder gleichw., jeweils mit Zylinderschloss und 4 Schlüsseln je Wohnungsbrieffach, vorgesehen.
Die Briefkastenanlage wird im Innenbereich des Erdgeschosses, im Entreè, an der Wand angebracht. Farbe nach Gesamtfarbkonzept des Architekten.
Die Briefkastenanlagen für PH 2 und PH 3, ebenfalls mit 4 Schlüsseln je Wohnungsbrieffach, werden als frei stehende Anlagen im Außenbereich montiert. Farbe nach Gesamtfarbkonzept des Architekten.

Technische Anlagen

Rohrleitungen
Als Verteilungsleitungen für Kaltwasser, Warmwasser und Zirkulation soll Edelstahl- oder Kupferrohr eingesetzt werden, da dieses widerstandsfähig gegen schwankende Wasserqualitäten ist. Die Kalt-, Warmwasser- und Zirkulationsleitungen erhalten eine Wärmedämmung entsprechend der EnEV 2009.

Abwasseranlagen
Die Entwässerung des Gebäudes erfolgt über Fallleitungen in ein Sammelnetz, getrennt nach Schmutz- und Regenwasser. Die Fallleitungen werden im Kellergeschoss an der Decke zusammengefasst und direkt in die neu zu erstellenden Grundleitungen eingebunden.
Die sanitären Einrichtungsgegenstände werden hinter Vorwandelementen mit HT-Kunststoffrohr zusammengefasst und bis an die Fallrohre geführt.
Die Entsorgung der Ablaufstellen im Untergeschoss, für die Tropf- und Entleerungsleitungen der Heizung etc., werden an eine gemeinsame Grundleitung
angeschlossen.

Wasseranlagen
Der Trinkwasseranschluss wird im Hausanschluss-/Heizraum vorgesehen. Der Hauptwasserzähler soll ebenfalls dort installiert werden. Dieser wird vom Wasserversorgungsunternehmen bereitgestellt. Innerhalb der Tiefgarage, Kellerräume und Mieterkeller werden die Kaltwasser-, Warmwasser-, Zirkulations- und Schmutzwasserleitungen unter der Decke bis zu den Installationsschächten geführt.
Die Kalt- und Warmwasserversorgung wird innerhalb der Wohneinheit mit fernablesbaren Zählern ausgerüstet und im Heizraum erfasst.
Es werden für den Außenbereich mehrere separate Gartenwasseranschlüsse, nach Planeintrag, vorgesehen.

Die Küchen erhalten jeweils einen Kalt- und Warmwasseranschluss einschl. Eckventil für Geschirrspüler sowie einen Abwasseranschluss.
In den Abstellräumen oder Gäste-Bädern sind je nach Planeintrag Waschmaschinenanschlüsse (Kaltwasser- und Abwasseranschluss) vorgesehen.
Jede Wohneinheit erhält auf Balkon oder Terrasse einen Kaltwasseranschluss mit frostsicherem Absperrventil und Schlauchanschluss.

Warmwasser
Es wird eine zentrale Warmwasserversorgung über die Fernwärmestation im Speicherladesystem und mit Zirkulationsleitung, welche entsprechend den gesetzlichen Forderungen mit einer Temperatursteuerung versehen ist, bereitgestellt.

Heizung – Wärmeversorgungsanlagen

Wärmeerzeugungsanlagen
Bei Planungsbeginn wurden Varianten zur energetischen Versorgung der Wohnanlage untersucht. Durch das vorhandene anliegende Fernwärmenetz mit einem für Dresden sehr guten Primärenergiefaktor von 0,12 wurde die für die Gebäude effektivste (Preis-Leistung) Wärmeversorgungsmöglichkeit mittels einer Fernwärmestation der DREWAG ausgewählt. Diese dient auch gleichzeitig der Warmwasserbereitung.

Heizkreise und Armaturen
Für die Versorgung der Gebäude wird ein Verteiler aufgebaut, um die einzelnen Gebäudeteile separat abschaltbar zu gestalten.
Die Heizkreise werden absperrbar ausgeführt, um bei Havarien oder Reparaturen nicht das gesamte Gebäude außer Betrieb nehmen zu müssen.

Raumheizflächen
Alle Räume werden über eine Fußbodenheizung, mit Raumthermostaten zur individuellen Einzelraumregelung der Temperatur in den Räumen, beheizt.
Für die einzelnen Räume werden Fußbodenheizkreise entsprechend den berechneten Leistungen vorgesehen. Als Verteilungsleitungen in den Wohnungen werden für die Fußbodenheizung nahtlose Kunststoff-PEX-Rohre im Estrich verlegt. Flure und Abstellräume erhalten keine separaten Heizkreise mit Raumthermostat.
In den Bädern wird zur Heizungsunterstützung ein Handtuch-Heizkörper mit Anschluss an das Fußbodenheizsystem, sowie elektrischer Zusatzheizpatrone installiert.

Wärmemengenzählung
Die Erfassung der Wärmemengen erfolgt über Wärmemengenzähler mit Fernablesung in den Wohnungsstationen.

Lüftung – Lufttechnische Anlagen
Für die innen liegenden WC-Räume ist eine mechanische Entlüftung vorgesehen. Dazu werden Einzelraumventilatoren an zentrale Abluftsteigestränge angeschlossen. Die Nachströmung der abgeführten Luft erfolgt über Türunterschnitte aus den Flurbereichen.
Außerdem werden für die unmittelbar in den Wohnräumen liegenden Küchen Absaugkanäle vorinstalliert, die bis in den Küchenbereich geführt werden und an die individuell zu installierenden Dunsthauben, unter Beachtung der maximalen Abluftvolumenströme und der Brandschutzforderungen, angeschlossen werden können.

Starkstromanlagen

Niederspannungshauptverteilung/ Messeinrichtungen
Die Hauseinführung der Anschlussleitung vom öffentlichen Netz erfolgt im Hausanschlussraum im Kellerbereich. Im Gebäude ist für jede Wohnung und für den Allgemeinbereich sowie für die Tiefgarage je ein Stromzähler vorgesehen. Jede Wohneinheit erhält eine Unterverteilung nach Planeintrag.

Fernmelde- und informationstechnische Anlagen

Telekommunikationsanlage und Datennetz
Das Kabelnetz für Telefon und Internetzugang (DSL)wird von der zentralen Einspeisung über einen hauseigenen Verteiler bis in jede Wohnung geführt. Außer den Fluren, Abstellräumen und WC`s erhalten alle Zimmer der Wohneinheit einschl. Bad eine Enddose für Telefon und Internet.

Türsprechanlage / Klingelanlagen
Für jede Wohnung wird von der Zentrale an der Hauseingangtür eine Verbindung zu einer Gegensprechanlage mit Farbvideobildschirm installiert.

Antennenanlage
Zum Empfang der Rundfunk- und Fernsehprogramme wird das Gebäude an das Kabelverteilnetz (BK-Netz) der Deutschen Telekom AG oder Kabelnetz Deutschland angeschlossen bzw. eine zentrale Satellitenanlage gesetzt.

Brandmeldeanlage
Eine Brandmeldeanlage ist je nach Erfordernis entsprechend dem Brandschutzgutachten und der Baugenehmigung vorgesehen.

Förderanlagen
Jedes Gebäude erhält einen Personenaufzug als Seilaufzug, mit welchem jede Wohnung barrierefrei in allen Geschossen einschl. Hauptzugang und Tiefgarage erschlossen wird.

Hinweise

Trotz intensiver Planung und Überwachung sind Differenzen zwischen verschiedenen Plänen und der Baubeschreibung, insbesondere wegen behördlicher Auflagen und technischen Fortschrittes, nie ganz auszuschließen. In solchen Fällen gilt: Ergeben sich zwischen den Plänen und der Baubeschreibung Differenzen, ist die Baubeschreibung maßgebend.
Wenn sich aus der Baubeschreibung nicht ausdrücklich etwas anderes ergibt, wird für die geltenden Normen und Vorschriften jeweils der Mindeststandard ausgeführt, auch wenn aus den Plänen und vertraglichen Vereinbarungen höhere Werte abgeleitet werden können.
Die Baubeschreibung ist nur eine Leistungsbeschreibung. Andere Leistungen als die in der Baubeschreibung genannten sind nicht geschuldet.
Änderungen aufgrund technischer Zweckmäßigkeit, behördlicher Auflagen und Forderungen, gestalterischer Erfordernisse, Materialknappheit oder Lieferausfall bleiben vorbehalten.
Geringfügige Abweichungen in der Bauausführung, entsprechend den Bauplänen oder der Baubeschreibung sind zulässig und stellen jedenfalls keine Wertminderung dar, sofern sie den Wert der Bauleistungen nicht mindern. Maßdifferenzen, vor allem bei Innenräumen, welche sich gegenüber der Baueingabeplanung zur Bauausführungsplanung und deren anschließenden Bearbeitung ergeben, sowie aufgrund Änderungen aus technischen Gründen bzw. Zweckmäßigkeiten, bleiben ausdrücklich vorbehalten. Dies gilt ebenso für angegebene Installationen und Gegenstände.
Die in den Grundrissen dargestellten Inneneinrichtungen und Einrichtungsgegenstände, außer Sanitärausstattung und Kamine, sind nicht Teil der Baubeschreibung und somit nicht Bestandteil der Bauleistung, sondern lediglich Einrichtungsvorschläge. Die Auswahl der sich aus der Baubeschreibung ergebenden Alternativen und Farbauswahlmöglichkeiten obliegt dem Bauträger, soweit nicht anderweitig festgelegt.
Alle grafischen Darstellungen sind unverbindliche Illustrationen des Zeichners oder Architekten.
Für Einrichtungsgegenstände, wie Einbaumöbel oder andere, maßabhängige Bauteile wird empfohlen, die Maße direkt am Bau, nach den Verputz- und Fliesenarbeiten sowie nach Einbringen des Estrichs, zu prüfen.
Bestimmte Bauteile bedürfen zur ordentlichen und sachgemäßen Unterhaltung der laufenden Wartung und Pflege, ferner auch der Erneuerung in üblichen, turnusmäßigen Abständen. Dies gilt insbesondere für plastische Verfugungen, Anstriche auf Metall- und Holzteilen, auch der Außenfassade sowie generell für alle mechanisch bewegten Teile, wie Tür- und Fensterbeschläge und -aufhängungen, Ventile, Teile der Heizung, etc. Die hierzu notwendigen Leistungen obliegen ab Zeitpunkt der Fertigstellung und Besitzübergabe dem Käufer, wie auch der Abschluss entsprechender Wartungsverträge.

Seidel + Architekten
Februar 2011

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